Bewertungsmodell FIA - Beschreibung

Lernen Sie unser fiskalisches Wirkungs- und Bewertungsmodell FIA kennen.

Hier finden Sie eine Kurzdokumentation.

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Fiskalische Gesamtbilanz - Bewertungsmodell FIA

Rechnet sich unser Baugebiet für den Kommunalhaushalt?

Ein neues Baugebiet bringt Folgekosten mit sich. Straßen wollen erhalten, Kinder wollen betreut werden.

Aber es bringt auch neue Bürger in die Gemeinde, die zusätzliche Steuern zahlen. Und an den Grundstücksgeschäften lässt sich ggf. auch noch eine Mark für die Gemeinde verdienen.

Wenn man nun mal alles zusammenrechnet: "Verdient" die Gemeinde etwas an der Baugebietsausweisung oder zahlt sie (und ihre Steuerzahler) drauf?

Was kommt unter dem Strich für den Gemeindehaushalt heraus?

Unser Bewertungsmodell FIA ermittelt die fiskalische Gesamtbilanz realisierter Projekte und angedachter Planungsvarianten.

Haushaltssanierung über Baugebiete?

Immer häufiger diskutieren Gemeinderäte darüber, ob sich Baugebietsausweisungen positiv auf den Gemeindehaushalt auswirken.

In vielen Gemeinden ist man lange Zeit davon ausgegangen, dass Baugebietsausweisungen ein gutes Mittel sind, die Gemeinde zu weiterzuentwickeln und nebenbei die Haushaltslage zu verbessern.

Inzwischen haben sich aber auch viele Fälle gezeigt, in denen Baugebiete den Kommunen vor allem eines beschert haben: ein strukturelles Folgekostenproblem.

Wir werden daher immer wieder angefragt, eine fiskalische Gesamtbilanz für geplante oder bereits errichtete Baugebiete aufzustellen.

Das Ergebnis: Viele Baugebiete rechnen sich wirklich nicht. Aber: Wenn die Gemeinde clever agiert, kann das Ergebnis auch positiv ausfallen.

Wirklich eine sprudelnde Geldquelle?

Zu oft hat sich die Hoffnung eines positiven Beitrags von Baugebieten zur Haushaltssanierung nicht bewahrheitet - weil die Folgekosten übersehen wurden.

FIA - unser Bilanzierungswerkzeug

Für unsere Abschätzungen nutzen wir ein über mehr als 10 Jahre gewachsenes Berechnungsmodell.

Weil jedes Modell irgendwann einen Namen braucht, haben wir es FIA genannt - angelehnt an das Konzept der "Fiscal Impact Analysis", das ein Team um Robert Burchell am Center for Urban Policy Research (CUPR) in den 90er Jahren entwickelt hat (und mit dem wir über einen Forschungsaufenthalt in engem Kontakt standen).

FIA ist modular aufgebaut und wir für jede Untersuchung "neu zusammengeschraubt". Das erlaubt eine große Anpassungsfähigkeit an die Fragestellung unserer Auftraggeber.

Denn die ist im Detail immer wieder etwas anders gelagert.

Das Modell FIA ist sehr flexibel einsetzbar

Die Fragestellung unserer Auftraggeber bestimmt die zur Anwendung kommende Modell- und Untersuchungsstruktur.

Ein ganzer Horizont an Untersuchungsfragen

Hier eine kurze Auswahl an Fragen von Kommunen und Stadt-Umland-Verbänden, die wir mit FIA schon einmal bearbeitet haben:

  • Welche Auswirkungen hätte diese konkrete Baugebietsplanung für unseren Kommunalhaushalt?
  • Welche Bebauungsvariante würde unseren Gemeindehaushalt am wenigsten belasten?
  • Wie müssten wir die Baulandausweisungen innerhalb unseres Stadt-Umland-Verbandes koordinieren, um Überlastungen (und entsprechende Ausbaubedarfe) bei unseren sozialen Infrastruktureinrichtungen zu vermeiden?
  • Welchen Einfluss hätte eine Baugebietsausweisung auf die Rettung unserer bedrohten Grundschule?
  • Welche Potenzialflächen sollten wir aus fiskalischer Sicher in unser Stadtentwicklungskonzept bzw. unseren Flächennutzungsplan übernehmen - und welche besser nicht?
  • Welche fiskalischen Vorteile bietet eine Innenentwicklungsstrategie gegenüber einer ständigen Erweiterung "nach außen"?

Auf vielen verschiedenen Baustellen unterwegs

Wo und wie tief wir mit unseren Analysen einsteigen sollen, entscheiden Sie.