Der Wohn- und Mobilitätskostenrechner - gleich mal ausprobieren!

Spielen Sie einmal unterschiedliche Wohnsituationen im Großraum Hamburg für sich durch.

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Wohn- und Mobilitätskostenrechner

Mobilitätskosten = die Folgekosten der privaten Haushalte

Wie beurteilen die Haushalte eigentlich einen Baugebietsstandort - aus Kostensicht?

Häufig schauen Gemeinden, Projektentwickler (und die Haushalte selbst) nur auf die Wohnkosten. Also die Kosten für den Kauf oder die Anmietung der neu errichteten Wohnungen.

Was aber, wenn man die Mobilitätskosten der Haushalte mit hinzuzählt. Sind doch die Mobilitätskosten quasi die "Folgekosten der privaten Haushalte" bei der Ausweisung eines neuen Baugebiets.

Die Mobilitätskosten werden oft übersehen

Die Entscheidung für einen Wohnstandort ist immer auch eine Entscheidung über die Mobilitätskosten der kommenden Jahre (über die man oft kaum nachdenkt).

Billiges Grundstück - teure Fahrerei

Ein Blick auf die Immobilienpreiskarte jeder Stadtregion sendet ein klares Signal. Je weiter raus, je weiter weg von der S-Bahn (sofern es eine gibt), desto günstiger kannst Du wohnen! Richtig?

Sehr oft nicht! Denn so mancher Standort im Umland, der durch einen günstigen Bodenpreis ein kostengünstiges Wohnen ermöglicht, spart den Haushalten keinen Cent. Im Gegenteil. Nicht selten zehren die Kosten der täglichen Fahrerei die Kostenvorteile des günstigen Bodens völlig auf.

Hat man dann noch das vermeintlich gesparte Geld in mehr Wohn- oder Grundstücksfläche gesteckt, wird es in der Summe oft viel teurer als in der Stadt, die man meinte, sich nicht (mehr) leisten zu können.

Folgekostenfalle Alltagsmobilität

So manches günstige Grundstück erweist sich im Alltag als ziemlich teuer. Weil man nur mit dem Auto hin und weg kommt und deshalb schnell ein zweites oder drittes braucht.

Ein Kostenrechner im Internet - speziell für umzugswillige Haushalte

Um Haushalten zu helfen, diesen folgeschweren Rechenfehler zu vermeiden, haben wir gemeinsam mit der HafenCity Universität Hamburg (HCU) einen Wohn- und Mobilitätskostenrechner für private Haushalte entwickelt.

Mit diesem Online-Rechner kann man einmal ausprobieren, was es denn finanziell bedeutet würde, "weiter raus" oder "weiter rein" zu ziehen in einer Region.

Ein solches Rumprobieren kann Haushalten in der Phase der Umzugsplanung helfen, sich nicht aus falschen Kostengründen vom eigentlich präferierten Wohnstandort "etwas näher dran am Zentrum" abzuwenden, um dann nach einiger Zeit resigniert zu merken, dass es "so weit draußen" ohne ein zweites Auto doch nicht geht.

Hilfestellung für Haushalte mit Umzugsgedanken

Der Wohn- und Mobilitätskostenrechner kann Haushalte vor Fehleinschätzungen ihrer zukünftigen Gesamtkosten für Wohnen und Alltagsmobilität bewahren.

Stadtregion für Stadtregion

Unseren ersten Wohn- und Mobilitätskostenrechner haben wir für die Stadtregion Hamburg entwickelt. Klicken Sie hier, wenn Sie ihn einmal ausprobieren möchten..

Die Entwicklung und Umsetzung dieses Beratungskonzepts wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms REFINA gefördert. Das Bundesministerium - und wir! - erhoffen uns davon einen Beitrag zur Eindämmung der Zersiedlung und zur Verkehrsentlastung unserer Stadtregionen.

Für den Münchner Verkehrsverbund (MVV) arbeiten wir aktuell an einer Weiterentwicklung für die Region München. Diese soll Ende 2010 online sein.

Für weitere Stadtregionen erarbeiten wir zurzeit Vorstudien. Die Reise geht also weiter.

Startpunkt "Großraum Hamburg"

Im Großraum Hamburg ging es los, inzwischen erarbeiten wir Wohn- und Mobilitätskostenrechner für die Region München und andere Stadtregionen. Wann für Ihre?