Download für den FolgekostenSchätzer 5.0

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Der Download ist eine gepackte .zip-Datei, die den FolgekostenSchätzer (lesbar mit Excel 2000 bis 2016) und eine Dokumentation (pdf) enthält.

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Der FolgekostenSchätzer - ein Excelprogramm für Ihre Abschätzung

Folgekosten frühzeitig erkennen

Stehen in Ihrer Gemeinde Entscheidungen über die Ausweisung von Baugebieten an? Oder geht es um die grundsätzlich Strategie bei der Fortschreibung des Flächennutzungsplans?

Neue Baugebiete bringen früher oder später immer Folgekosten mit sich, die weder die Grundstücksbesitzer noch der Investor bezahlen. Eine strategisch clevere Entwicklungsplanung minimiert diese Kostenrisiken möglichst frühzeitig.

Der FolgekostenSchätzer kann dabei eine große Hilfe sein. Er zeigt auf, wie schnell sich bei welcher Planung welche Folgekosten in den Bereichen technische Infrastruktur und Grünflächen ergeben - und wer sie bezahlen muss.

Die neueste Version (5.0) ist das Ergebnis von Modellprojekten in Bayern, Sachsen und Brandenburg. Lesen Sie hier die Nutzungsempfehlungen und die Broschüre zum FolgekostenSchätzer des Bayerischen Staatsminister des Innern, für Bau und Verkehr sowie des Staatsministers für Umwelt und Verbraucherschutz.

Früher oder später wird es meistens teuer

Welche Kosten auf die Gemeinde und die Bürger zukommen, wenn der Investor wieder weg ist, zeigt sich oft erst bei genauem Hinsehen.

Eine gute Schätzung, auch wenn vieles noch offen ist

Viele der zentralen Entscheidungen über die späteren Folgekosten eines Baugebiets fallen in den frühen Planungsphasen. Nämlich dann, wenn entschieden wird: Wo weisen wir aus? Und wie soll die Bebauungsstruktur sein?

Geht es schon um die Details des Bebauungsplans oder wird schon mit Investoren verhandelt, sind viele der wesentlichen Entscheidungen schon gefallen. Die Warnung vor zu hohen Folgekosten will dann oft keiner mehr hören.

Also braucht man ein Instrument, das einem gerade dann eine Kostenschätzung erlaubt, wenn noch nicht alle Planungsparameter bekannt sind. 

Genau das tut der FolgekostenSchätzer.

Anhaltswerte für eine gute Entscheidungsfindung

Der FolgekostenSchätzer ist darauf ausgelegt, dass viele Details einer Planung noch gar nicht bekannt sind, wenn die wichtigen Vorentscheidungen fallen.

Schützen Sie das Portemonnaie Ihrer Bürger

Mit städtebaulichen Verträgen versuchen die Gemeinden, viele Folgekosten auf Investoren und Grundstücksbesitzer zu übertragen. Ein Kostenträger wird aber häufig übersehen: die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde.

Lange Rohre, Kabel und Leitungen für wenige neue Wohnungen. Das kommt oft nicht etwa die teuer zu stehen, die dort einziehen. Sondern vor allem die, die drum herum wohnen. 

Da die Nutzungsgebühren für Wasser, Abwasser, Strom, Gas und Telefon der Einziehenden die zusätzliche Infrastruktur oft nicht annähernd bezahlen, werden auch alle anderen zur Kasse gebeten. Alle anderen, das sind alle Bürgerinnen und Bürger, die im gleichen Versorgungsgebiet wohnen.

Der FolgekostenSchätzer zeigt, wie sehr die Baugebietsplanungen in Ihrer Gemeinde alle Bürger mitbelasten!

Oft landen die Folgekosten in vielen kleinen Portemonnaies

Fast alle Kosten der technischen Infrastruktur, die nicht direkt dem Baugebiet angelastet werden (können), machen für alle in der Gegend Wasser, Abwasser, Strom und Gas teurer.

Gibt es nicht noch mehr Folgekosten?

Der FolgekostenSchätzer fokussiert auf die Bereiche "Technische Infrastruktur" und "Grünflächen". Hier hat eine gute kommunale Planung i.d.R. die meisten Möglichkeiten, Folgekosten zu vermeiden.

Darüber hinaus gibt es aber natürlich noch weitere Folgekostenbereiche, z.B. bei den sozialen Infrastrukturen oder im Bereich der übergeordneten Verkehrssysteme. Spannend ist es auch, einmal dagegenzustellen, wie viel (oder wie wenig) zusätzliche Steuereinnahmen ein neues Baugebiet für die Kommune generiert.

Eine solche "fiskalische Gesamtbilanz" lässt sich mit unserem Planungsmodell FIA aufstellen.

Schulen und Kindertagesstätten - weitere wichtige Folgekostenbereiche

Die Bewohner eines Baugebiets wollen nicht nur fließendes Wasser, sondern auch eine gute Kinderbetreuung und Schulbildung (und die möglichst gleich um die Ecke).